Thomas Karg

 
Ich habe Autorenkollegen nach ihrer Phantasienschmiede befragt. Hier sind ihre Antworten.
 

Hallo Thomas Karg!
 
1. Wo schreibst Du Deine Bücher?
Die Welt ist mein Zuhause. Ich schreibe im Bett, auf der Couch, in der Küche, im Zug und gerne auch mal im Café – aber meinen Lieblingsplatz habe ich auf der heimischen Terrasse. Durch die Überdachung bin ich – beinahe – wetterunabhängig, solange mir nicht die Eiszapfen von der Nase herunterhängen. Gerade bei Regen bin ich sogar sehr gerne dort.

 

 

2. Was ist das Besondere an diesem Ort?
Die Natur, um es kurz zu sagen. Ich nehme Blumendüfte wahr, höre die Hähne krähen und habe habe manchmal ganz unvermittelt eine Katze auf dem Schoß. Ich mag diesen Input.
Drinnen wird es mir auf Dauer zu steril beim Schreiben, deswegen hüpfe ich gern von Standort zu Standort.

 

3. Welche Hilfsmittel benutzt Du zum Schreiben? (Kaffee, Musik)
Manchmal höre ich Musik, manchmal dudelt im Hintergrund der Fernseher, manchmal ist es still. Ansonsten verwende ich keine besonderen Hilfsmittel. Ich öffne meine Datei und los geht’s.

 

4. Welche Deiner Bücher sind an diesem Ort entstanden?
Es gibt kaum eine Geschichte von mir, die nur an einem Ort entstanden ist. Sofern ich eine Story nicht im Winter geschrieben habe, ist es sehr wahrscheinlich, dass bestimmte Teile davon auf der Terrasse entstanden. Die „Müllsäcke“, die vor kurzem in „Zwielicht 9“ (Hrsg. Michael Schmidt) erschienen, habe ich jedenfalls komplett dort überarbeitet, um das Gefühl des Sommers beim Schreiben präsent zu haben.
Von dem Roman, den ich mit meinen Autorenkollegen Vanessa Kaiser und Thomas Lohwasser aushecke, werde ich am Ende wohl behaupten können, er sei an allen erdenklichen Orten und in allen erdenklichen Haltungen geschrieben worden.

 
 

Danke Thomas für Deinen Beitrag!
 
Bildquelle: Thomas Karg